Warum der Mond uns immer dieselbe Seite zeigt
Von der Erde aus sehen wir vom Mond fast immer dieselbe Seite. Das heißt aber nicht, dass er sich nicht dreht – im Gegenteil.
Gebundene Rotation
Der Mond dreht sich in etwa 27,3 Tagen einmal um seine Achse – genau so lange, wie er für eine Umrundung der Erde braucht. Weil beide Bewegungen im Gleichtakt sind, zeigt immer dieselbe Hälfte zu uns.
Ursache ist die Schwerkraft der Erde. Sie hat den Mond leicht „gedehnt“, und die Reibung in seinem Inneren hat seine Drehung über Millionen Jahre gebremst, bis sie zur Umlaufbahn passte. Astronomen nennen das gebundene Rotation.
Trotzdem sehen wir mehr als die Hälfte
Die Mondbahn ist leicht elliptisch und geneigt, deshalb „wackelt“ der Mond aus unserer Sicht ein wenig. So sehen wir von der Erde aus mit der Zeit etwa 59 % seiner Oberfläche.
Die „dunkle Seite des Mondes“ ist nicht immer dunkel – besser sagt man Rückseite. Sie bekommt genauso viel Sonnenlicht wie die Vorderseite, wir sehen sie nur nie.
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